Das Thema beim Bruderschaftstag

19. März 2018

 

„….und immer eine Antwort“

 

Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck konnte zum Bruderschaftsabend des Bezirksverbandes Nettesheim den Autor des Buches „…und immer eine Antwort“, Thomas Loebelt, als Referenten gewinnen. Thematisch ging es um die zeitlose Wiedererkennung des Evangeliums im Alltag. Thomas Loebelt berichtete darüber, dass sein Königs- bzw. sein Bezirkskönigsjahr der Auslöser zu diesen Gedanken war. Er, der sich selbst bis dato als „knapp katholisch“ bezeichnete, fand sich bei seinen vielen Besuchen in Schützenkreisen peu à peu in jeweiligen Tagesevangelien wieder. Seine Erkenntnis während seiner Königsjahre war: „Wer sein Amt ernst nimmt, den verändert es“. Bruderschaft sei ein Teil der Kirche und Kirche habe einen hohen Wiedererkennungswert. Bei allen Festlichkeiten und Feiern stehe bei einer Bruderschaft auch Kirche im Vordergrund. Man feiere gemeinsam und Differenzen seien zumindest vorübergehend vergessen. Das Evangelium sei auch für Schützen eine Art Leitplanke. Es gehe auch hier durchaus um alltägliche Erfahrungen, um Ablehnung, Verfolgung, Infragestellen, um Spott und Hohn. Das verdeutlichte Thomas Loebelt anhand von drei Beispielen aus seinem Buch mit den Themen: “Glauben gibt´s gratis“, „Im Team geht´s leichter“ und „Pfingstgedanken“. Sein Fazit: „Schütze sein bedeutet auch, für etwas zu stehen. Man muss sich nicht schämen, für etwas einzustehen, sich zu etwas zu bekennen.“  Seine Wünsche zum Schluss, in allen Situationen des Lebens Kraft im Glauben zu suchen, auf dass man immer eine Antwort findet, waren dann der Auftakt zu regen Diskussionsbeiträgen. Hier war es besonders interessant, dass ein noch junger Schützenzug sich durchaus nicht scheute, wertvolle Denkanstöße generationsübergreifend für Bruderschaftler und auch für Kirchenvertreter zu geben.

 

 

 

 

 

 
 

Fotos/Text: Carola Kuck-Goergen

 

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